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Die Wahrheit über die Suppendiät bzw. Das Suppenfasten

Die Wahrheit über die Suppendiät bzw. Das Suppenfasten


Datum: 2018-04-18 | Kategorie: Abnehmen mit Diäten > Diäten, Basisinformationen

Wer sich genauer zu dem Thema "Suppendiät" bzw. "Suppenfasten" informiert wird schnell Artikel finden, welche einem einen Gewichtsverlust von fünf bis zehn Kilogramm innerhalb von sehr kurzer Zeit, wie beispielsweise in 10 Tagen, versprechen. Doch was ist an dieser Diät-Technik dran? Funktioniert es? Ist Suppenfasten bzw. eine Suppendiät gesund? oder lediglich eine Schein-Diät wie viele andere die Diäten welche lediglich auf Wasserverlust und ähnliche Effekte abzielen?

Das Grundprinzip der Suppendiät bzw. des Suppenfastens

Das Grundprinzip dieser Diät-Form besteht darin in den bis zu 10 Tagen nichts anderes zu essen als 3x täglich so viel Suppe wie man möchte. 

Einzige Bedingungen hierbei: Die Suppen sollten selbst gekocht werden und keine Fertiggerichte benutzt werden (hier sind viele Zusatzstoffe und meist auch Zucker enthalten), es darf lediglich Gemüse und Kartoffeln für die Suppen verwendet werden und als Öl höchstens Olivenöl oder Leinöl (Der Unterschied zwischen guten und schlechten Fetten).

Je nach Autor der Suppendiät gibt es teilweise noch eine zweitägige "Gewöhnungs-Phase" wo noch in geringen Mengen Obst wie beispielsweise Äpfel gegessen werden dürfen bzw. ist es, je nach Diät, teilweise auch die ganzen 10 Tage lang erlaubt morgens Obst zu essen.

Zu guter letzt ist es dann noch wichtig mindestens 3 Liter pro Tag zu trinken in Form von Wasser oder Tee.

Zusätzlich zur eigentlichen Diät kommen oftmals dann noch weitere Tipps wie beispielsweise 30 - 40 Minuten tägliche Bewegung oder um das Entschlacken bzw. Entgiften des Körpers zu fördern Mittel zu nutzen wie beispielsweise Brottrunk (Wirksamkeit eher zweifelhaft).

Was ist nun wirklich an der Suppendiät bzw. am Suppenfasten dran?

In der Regel wird man durch das Suppenfasten durchaus in der Lage sein Erfolge zu erzielen - Allerdings wird nach zwei bis drei Tagen normalerweise der Hungerstoffwechsel einsetzen (Der Diät-Killer: Der Hungerstoffwechsel). Was zur folge hat, dass man am Anfang zwar tatsächlich etwas Fett verlieren wird, der Abbau sich danach dann allerdings hauptsächlich auf Muskelmasse beschränken wird! Auch wenn ein solcher Gewichtsverlust auf der Waage zwar schön aussehen mag, so ist das tatsächliche optische Ergebnis am Ende meist eher nicht zufriedenstellend.

Wer also tatsächlich mit dieser Diät abnehmen möchte und danach auch ein optisch besseren Ergebnis erreichen möchte der sollte nebenbei definitiv noch Sport treiben um den Muskelabbau in Grenzen zu halten!

Insgesamt ist von Diäten, bei welchen der Hungerstoffwechsel einsetzt allerdings insgesamt eher von abzuraten. Was bringt es weniger zu essen wenn der Körper gleichzeitig auch weniger Kilokalorien verbraucht? Dann kann man genau so gut mehr essen und gleichzeitig mit einem höheren Kilokalorien-Verbrauch arbeiten! Ansonsten quält man sich nur unnötig selbst!

Der angepriesene Entschlackungs- bzw. Entgiftungs- Effekt des Körpers ist auch eher zweifelhaft. Mehrere Studien haben in diesem Zusammenhang bewiesen, dass bei solchen Diäten sogar die Schadstoffbelastung des Blutes steigt! Wer mit diesem Ziel also eine solche Diät anfängt sollte lieber die Ernährung umstellen auf Lebensmittel wie etwa Pflaumen - Welche positiv auf die Darmflora wirken bzw. die Verdauung auf trab bringen (Pflaumen bringen die Verdauung auf trab!

Fazit

An sich ist gegen zwei, drei oder vier Tage Suppendiät bzw. Suppenfasten nichts einzuwenden, doch davon diese Diät über einen längeren Zeitraum anzuwenden ist eher abzuraten bzw. eher sinnlos weil der Körper nach diesem Zeitraum meistens in den Hungerstoffwechsel umschaltet und hauptsächlich noch Muskeln abgebaut werden.