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Psychische Erkrankungen und neue Wege zur Heilung

Psychische Erkrankungen und neue Wege zur Heilung


Datum: 2018-09-11 | Kategorie: Abnehmen mit Diäten > Krankheiten / Risiken

In unserer schnelllebigen, von oftmals oberflächlichen, sozialen Kontakten und Konkurrenzkampf im Job dominierten Welt sind sie auf dem Vormarsch: psychische Erkrankungen aller Art.

Was noch vor zwanzig Jahren ein nahezu unbekanntes und unerforschtes Terrain war, bildet heute einen der wichtigsten Bausteine in der Arbeit von ausgebildeten Psychotherapeuten und Fachärzten im Bereich der Psychiatrie.

Burnout, zu Deutsch „ausbrennen“ oder „Ausgebranntsein“

Burnout, zu Deutsch „ausbrennen“ oder „Ausgebranntsein“, trifft vor allem, aber nicht nur, Menschen im Berufsleben. Die aus dem Krankheitsbild resultierende Erschöpfung ist eine Folge von dauerhafter psychischer wie auch physischer Überanstrengung.

Patienten, bei denen Burnout diagnostiziert wurde, fühlen sich oft matt und kraftlos, müde und antriebslos. Oftmals sind sie schnell und leicht reizbar. Ein Gefühl von Hilflosigkeit kann sich breit machen, die im Job häufig rasant steigenden Anforderungen nicht mehr bewältigen zu können. 

Es fehlen Erfolge, beziehungsweise das fürs eigene Selbstwertgefühl wichtige Erreichen eines (Etappen)Ziels.

Burnout ist, genauso wie Depressionen, eine ernstzunehmende und unbedingt zu behandelnde Krankheit.

Nicht selten werden Burnout und Depressionen miteinander verwechselt. Eine fachmännische Diagnose ist vorab daher unabdingbar, um die Krankheit entsprechend therapieren zu können. Depressionen können vielerlei Gründe haben; das Krankheitsbild und seine Herkunft sind noch immer nicht vollständig erforscht. 

Fakt ist jedoch, dass diese Art psychischer Störung sich zumeist mit dem Symptom der Niedergeschlagenheit bemerkbar macht. Ein fehlendes Empfinden für Trauer, Schmerz und Freude, Teilnahms – und Gefühllosigkeit machen sich breit.

Minderwertigkeitskomplexe können ein Grund sein!

Einer der Gründe, weshalb Patienten und Kranke in eine Depression abrutschen können, sind Minderwertigkeitskomplexe und ein fehlendes Selbstbewusstsein, oft ausgelöst durch die Angst, dem gängigen Schönheitsideal nicht zu entsprechen: die Rede ist von Übergewichtigkeit.

Ein Teufelskreis, aus dem man ohne professionelle Hilfe oftmals nicht mehr herauskommt: soziale Angst - übergewichtige Menschen leiden meist unter den Blicken anderer. Auch Spott und Häme werden ihnen zuteil – dafür braucht man eine große Portion Selbstbewusstsein, die die meisten Betroffenen jedoch nicht haben. Sozial isoliert, aus Angst, ausgelacht und nicht akzeptiert zu werden, fällt es dem Großteil der Kranken schwer, Kontakte mit anderen Menschen zu knüpfen.

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körperbild und die Angst vor gesundheitlichen Folgen aufgrund des Übergewichts können zudem Auslöser für eine Depression sein.

Wie bekommt man Hilfe?

Betroffene, die Hilfe in Anspruch nehmen wollen, stehen oft vor dem Problem, dass Psychotherapeuten oftmals mehrere Monate im Voraus ausgebucht sind und keine Patienten mehr annehmen. 

Kranken, die auf schnelle und professionelle Hilfe angewiesen sind, bietet ein neues Portal des St. Josef Krankenhauses in Neuss eine innovative Therapieform: Net-step.de !

Seit November 2017 bietet ein hochkompetentes und erfahrenes Fachteam, bestehend aus anerkannten Psychotherapeuten und Fachärzten der Psychotherapie und Psychiatrie, Betroffenen die Möglichkeit, gemeinsam eine Therapie mithilfe des Mediums Internet durchzuführen. Nach einer ausführlichen Diagnostik, im Fachjargon auch Screening genannt, kann die auf den Patienten abgestimmte Behandlung beginnen. Eigens auf das individuelle Krankheitsbild abgestimmte Aufgaben, welche im Internet bearbeitet werden, zielen auf Eigenverantwortung – und Reflexion von Verhaltensmustern. Die gestellten Aufgaben sollen außerdem dazu dienen, nach und nach eigene Handlungsweisen, Verhaltensmuster und Gefühle verstehen zu lernen.

Da die Betroffenen, anders als bei der herkömmlichen Therapie, nicht an Praxis – beziehungsweise Öffnungszeiten gebunden sind, können die Aufgaben prinzipiell zu jeder Tages – oder Nachtzeit bearbeitet und zur Überprüfung zurückgesandt werden. Der persönliche Therapeut analysiert und bespricht den Verlauf der Behandlung in regelmäßigen Abschnitten.

Die Dauer der Internet-Therapie beträgt in der Regel zwölf bis vierzehn Wochen, kann jedoch je nach Krankheitsbild sowie Fort- oder Rückschritten zum Teil auch variieren. Ein abschließendes Gespräch vor Ort mit dem persönlichen Therapeuten bietet die Möglichkeit, die Therapie nochmals zu reflektieren.

Mehrere internationale Studien bestätigen bereits den Erfolg der internetbasierten Therapieform und räumen ein, dass die Resultate einer solchen Behandlung durchaus vergleichbar mit einer „klassischen“ Therapie von Angesicht zu Angesicht sind.

Mehr Informationen zu verschiedenen Erkramkungen bei Männern und Frauen, Medikamenten und Apotheken finden Sie hier pharmanotiz.com.